Apple muss in China Strafe wegen Urheberrechtsverletzungen zahlen

 Apple muss in China Strafe wegen Urheberrechtsverletzungen zahlen

Der iBooks Store sorgt immer wieder für Probleme im Hause Apple. Ein neues Problem mit dem Store ist jetzt in China aufgetreten. Weil Apple dort nicht lizensierte Bücher verkauft hat muss das Unternehmen jetzt eine Strafe von 1 Million Yuen (125000 Euro) bezahlen. Das berichtet die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua. Damit sollen zwei Unternehmen und acht Verlage entschädigt werden. Die beiden Autoren Li Chengpeng und Murong Xuecun hatten entdeckt, dass nichtlizensierte Ausgaben von ihren Büchern in Apps im iTunes Store zu finden sind.

Großer wirtschaftlicher Schaden durch Apps entstanden

Durch die nichtautorisierte Verbreitung der Werke und die hohe Anzahl der Downloads der Apps sind den Autoren erhebliche wirtschaftliche Schäden entstanden, die jetzt durch Apple beglichen werden sollen. Hinter der Klage der Autoren und Verlage steckt eine Gewerkschaft, die sich mit dem Urteil zufrieden zeigte, jedoch andeutete, dass die Strafzahlung zu niedrig angesetzt sei. Deswegen wolle die Gewerkschaft in Berufung gehen. Apple nimmt Beschwerden wegen der Verletzung des Urheberrechts sehr ernst. Apple arbeite ständig daran, so das Unternehmen, die Werkzeuge für Urheber zu verbessern, um solche Verletzungen zu verhinden.



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Apple musste wegen iBooks auch schon in der EU bluten

Apple hatte in diesem Jahr bereits einen Fall, bei dem die EU Beschwerde aufgrund der Buchpreisbindung einlegte. Dabei ging es zum einen um reduzierte Gutscheinkarten für den iTunes Store, welche dafür sorgten, dass die Buchpreisbindung außer Kraft gesetzt werden. Zum anderen gab es Preisabsprachen, die Apple eine Art exklusives Preisdiktat ermöglicht. Dafür hatte das Unternehmen Verträge mit Verlagen in Europa abgeschlossen. Der Fall führte dazu, dass Apple einlenken musste und keine exklusiven Preisdiktate mehr durchführen darf.