TI Chip im Lightning Kabel könnte iOS Geräten das Strom sparen während des Ladens ermöglichen

 TI Chip im Lightning Kabel könnte iOS Geräten das Strom sparen während des Ladens ermöglichenEs gab in den letzten Wochen viele Diskussionen rund um das neue Lightning Kabel, das Apple auf der Keynote im September für iPhones und iPods eingeführt hat. Der größte Frustfaktor für Nutzer war dabei, dass ältere Geräte von Dritthersteller nicht 0hne weiteres mit dem Anschluss und einem entsprechenden Adapter zusammenarbeiten können. Apple muss die Anbieter von Accescories noch über die neuen Standards im Bezug auf den Lightning-Anschluss aufklären. Zu dem neuen Prozess gehört auch ein Review-Verfahren, bei dem die Geräte offiziell für den Standard freigegeben werden müssen. Die Dokumente und den Review-Prozess wird Apple voraussichtlich nicht vor dem nächsten Monat einführen.

Sicherheitsfeatures im Chip machen die Bereitstellung unautorisierte Produkte schwierig

Ein in das Kabel integrierte Chip macht den Herstellern von Accesories zusätzlich das Leben schwer. Der Chip enthält Sicherheitsfeatures, die auch eine Autorisierung eines angeschlossenen Gerätes beinhalten. Dadurch ist es nicht so leicht für unautorisierte Hersteller die eigenen Produkte mit dem Lightning Kabel zum Laufen zu bekommen. Dennoch gibt es schon eine ganze Reihe Hardware, die das Lightning-Kabel nutzt. Chipworks hat das Kabel mal auseinander genommen und auch den Chip analysiert. Er trägt die Bezeichnung “BQ2025″. Der Chip stammt von der Firma TI, ist aber nicht offiziell auf deren Internetseite gelistet. Es gibt aber vier sehr ähnliche Chips. Diese tragen die Bezeichnung BQ2022, BQ2023, BQ2024, und BQ2026. Grundlegende Sicherheitsfeatures sind in diesen Chips genau so enthalten wie eine Funktionalität, welche die Akkuleistung und den Stromverbrauch analysiert. Es wäre also möglich, dass die Lightning Kabel auch dabei helfen, das Geräte wie das iPhone beim Laden Strom sparen. Mit Hilfe dieser Technologie könnte Apple das iPhone zu einem grüneren umweltfreundlicheren Produkt machen.


Sicherheitschip enthält keine extrem sichere Technologie

Apple scheint es bei der Sicherheit in dem Chip jedoch nicht um mögliche Piraterievorgehen zu gehen. Der Chip enthält nämlich eine Technologie, die in alten Druckerpatronen zum Einsatz kam. Neuere Modelle haben eine wesentlich bessere Sicherheit mit an Bord. Damit zeigt Apple, dass es hier offenbar nicht darum geht, dass Apple seine Technologie vor möglichen Nachahmern schützt. Gleichzeitig soll diese Technologie zu hohe Herstellungskosten unterbinden. Erst vor kurzem war ein Lightning-Kabel aufgetaucht, dessen Chip manipuliert war, sodass die Sicherheitsabfrage durch den Chip gekonnt ignoriert wurde.