iPad Verkauf in China verboten
Christoph Till | 20.02.2012 | 20:58 Uhr
Verkauf des iPads in China verboten
Schon letzte Woche hatte der Blogger Cashy darüber spekuliert, ob möglicherweise das iPad in China verboten werden könnte. Jetzt hat sich dieser Verdacht bestätigt. Grund dafür ist der Name des iPads, den sich schon das Unternehmen Proview Technologie vor dem großen Apfelkonzern gesichert hatte. Für das Unternehmen kommt dieser Namenskrieg rechtzeitig, denn das Unternehmen ist nahe am Bankrott.
Proview bekommt von Gericht in China recht
Das Streitwert wurde von dem Unternehmen auf zwei Milliarden Euro festgelegt. Betroffen ist allerdings nicht das Unternehmen Foxconn, welches in China das iPad herstellt und in andere Länder liefert. Vielmehr betrifft es lediglich den Verkauf des iPads in China. Apple könnte jetzt mit einer lokalen Namensänderung auf diese erfolgreiche Klage reagieren und so das iPad in dem wichtigen Markt China aufrecht erhalten. Nahe liegt auch eine mögliche Abmachung, die Proview zu Gute kommen könnte.Derzeit läuft es eher auf die Zahlung der zwei Milliarden Dollar hinaus.
Häme durch Blogger gegenüber dem klagefreudigen Apple
Im Internet äußern sich mehrere Blogger hämisch gegenüber dem Urteil gegenüber des Konzerns. Grund dafür sind
die vielen Klagen, die Apple in den vergangenen Monaten gegen Konkurrenzunternehmen durchführte. Davon betroffen war unter Anderem vor allem Samsung. Der Konzern musste so in Deutschland mehrere Produkte vom Markt nehmen und veröffentlichte an Deutschland angepasste Versionen seiner Tablets.






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