Kümmert sich Apple nicht um Arbeitsbedingungen?
Philipp Biel | 29.01.2012 | 13:12 UhrSchon wieder kommen Gerüchte über schlechte Arbeitsbedingungen bei Apple auf, so meldet sich nun ein ehemaliger Fabrikleiter zu Wort und beklagt Apple’s Desinteresse an dem Wohlergehen der Mitarbeiter.

Bild: Foxconn zwingt Mitarbeiter ein freundliches Arbeitsklima darzustellen.
Ein ehemaliger Mitarbeiter in der Chefetage von Apple verkündet, dass sich das Unternehmen weder um die Arbeits- noch Lebensbedingungen seiner Angestellten kümmert. Die chinesischen Mitarbeiter würden unter miserablen Bedingungen arbeiten und nicht gerecht entlohnt werden. Apple ginge es nur um noch höhere Gewinne, bessere Produkte und geringere Produktionskosten. Der Fabrikleiter wurde im April 2011
entlassen und berichtet nun über die Missstände bei Apple. Ob die Behauptungen der Wahrheit entsprechen oder er sich durch die Entlassung benachteiligt fühlt, ist bisher noch ungeklärt.
Wahrheit oder Gerüchteküche?
Apple Produkte sind die beliebtesten Technik Highlights auf dem Markt und werden von einem breit gefächerten Kundenkreis gekauft. Dies liegt nicht unbedingt an den besonders günstigen Preisen, denn Apple erzielt verhältnismäßig hohe Preise für iPhone, iPad und Co.
In den Aussagen des ehemaligen Fabrikleiters schwingt ein wenig Bedrückung mit und lässt die Glaubwürdigkeit der Aussagen anzweifeln. Bis Apple zu den öffentlichen Vorwürfen Stellung bezogen hat, stehen die Aussagen als Gerücht im Raum. Die Arbeits- und Lebensbedingungen der Angestellten hätten den Welt-Konzern Apple noch nie interessiert, so der ehemalige Fabrikleiter.
Klage gegen Apple
Der ehemalige Fabrikleiter hatte Apple bereits nach seiner Kündigung verklagt und dies lässt seine Aussagen daher nicht unbedingt wahrheitsgetreu erscheinen. Spielt hier ein Funken Ärger mit oder sind die Arbeitsbedingungen miserabel?





