Apple-Ankündigung: iPad 2 wird mit 3G in China verkauft

Philipp Biel | 21.09.2011 | 12:42 Uhr

iPad 2 Flickr.com Foguenne Apple Ankündigung: iPad 2 wird mit 3G in China verkauft

Apple plante schon vor längerer Zeit ein iPad mit einer 3G-Funktion. Doch soll man inmitten der Entwicklungen nun auch ein Ende erkennbar gemacht haben. Zumindest macht dies ein Bericht des Wall Streets Journal klar. Dabei liegen die Preise zumindest im ostasiatischen China vergleichbar hoch. Doch kein Wunder, denn betrachtet man die hohen Absatzzahlen aus dem Hause Apples, ist es nicht verwunderlich, dieses Experiment in Kauf zu nehmen.


Das iPad 2 wird es wohl nun auch mit einer 3G-Funktion geben. So kündigte Apple in der Vergangenheit an, Produkte mit einer 3G-Funktion auf dem Markt zu bringen, sprich, dass die einzelnen Mobilfunknetzanbieter die Leistungen für das schnelle Netz gewährleisten. Ausprobieren will Apple dies in China, wo der unbemerkte Ansturm enorm hoch ist und man auch zu diesem Zeitpunkt neue Apple Stores plant, um allem gerecht zu werden. Dabei spielt für viele Chinesen das im Schnitt 100 Dollar teure Gerät keine Rolle. Demnach muss man für das 16GB-Modell mit UMTS 730, für das 32 GB-Modell 860 und für die 64GB-Variante 985 US-Dollar mehr bezahlen. Zurückzuführen ist dies aufgrund der sehr hohen Einfuhrzöllen, die man für Produkte in China bezahlen muss.

Chinesischer Mobilfunkvertrieb als Anbieter?

Zu aktuellen Gegebenheiten scheint es so, als würde der chinesische Mobilfunknetzanbieter “China Unicom” Schritt für Schritt die Teilnahme an 3G-Netzen in anderen Ländern übernehmen. Denn würden angeblich die Vertreter des Anbieter in die USA reisen, um einen Masterplan für das Land vorzustellen.

China neuer Dreh- und Angelpunkt?

Nachdem bekannt wurde, dass in China sehr viele gefälschte Apple Stores vorgefunden wurde, hatte Apple das Bedürfnis zu handeln, indem man gleich mehre “offizielle” Eröffnungen plante. Mitunter gehört neben Steve Jobs auch neu-CEO Tim Cook, welcher die komplette Aktion stärkt und auch ausbauen möchte.

Bild: Flickr.com / Foguenne

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