Apples Mac verliert an Bedeutung

Philipp Biel | 12.06.2011 | 14:13 Uhr

Apple Mac iCloud Apples Mac verliert an Bedeutung

Die Wolke frisst alle: Apple vereinigt seine Geräte in der iCloud und geht mit dem iPhone in Richtung Nach-PC-Ära. Ein Zeit, die auch ohne einen häuslichen Computer auskommt.

Anders als MobileMe ist iCloud größtenteils kostenlos. Lediglich für erweiterte iTunes Funktionen werden jährlich rund 25 Euro fällig. So zum Beispiel wenn man seine eigene, nicht bei iTunes gekaufte, Musik in die Wolke emporheben möchte.

“Wir werden den PC dahingehend zurückstufen, dass er nur noch ein Gerät ist”, sagte Apple-Chef Steve Jobs zum Auftakt der WWDC 2011 in San Francisco. Und weiter: “Wir werden den digitalen Mittelpunkt, das Zentrum des digitalen Lebens, in die Wolke verlegen.” Das war’s dann also mit den PC’s. Apple bezeichnet es als “Nach-PC-Ära” und die New York Times spricht vom Erklingen der “PC-Totenglocke”.


Und rückblickend arbeitet der kalifornische Konzern bereits seit Jahren in diese Richtung. Mit dem iPhone und auch dem iPad haben die mobilen Geräte bereits vor längerer Zeit Funktionen des Computers übernommen. Jetzt wird die Nabelschnur endgültig getrennt. Apples Baby wird selbstständig und verzichtet somit auf eine rechnergebundene Synchronisation. Durch die fünfte iOS Version kommen iPhone und iPad somit ohne Computer aus.

Die iCloud verschlingt alles, was bisher der Computer noch lokal sicherte: Fotos, Bücher, Adressen, Kalender, Texte, Präsentationen Applikationen und sogar Musik, die im iTunes Store gekauft wurde. Man rechnet mit einem großen Ansturm, fühlt sich dafür aber auch ausreichend gerüstet – mehr dazu hier.

Bild: Apple

>