Asphalt 6 – schnell, protzig, spaßig?

Philipp Biel | 27.05.2011 | 18:30 Uhr

Fast schon kult ist Asphalt 6 in der Racerszene. Doch wie kult darf Asphalt 6 überhaupt sein? Wie sieht’s in der Praxis aus? All’ diese Fragen und mehr wollen wir in diesem Review beantworten.

Der erste Eindruck:

App Icon Asphalt 61 Asphalt 6   schnell, protzig, spaßig?Der erste Eindruck ist eher schlecht. Das Fahren ist undynamisch – die Bremse wird nicht benötigt, da der Kontakt mit der Bande keinen großen Geschwindigkeitsverlust von sich zieht und Crashs sind wie Magnete, deren gleicher Pol sich abstoßen.

 

 

Die Steuerung:

Asphalt6 Werkstatt 300x200 Asphalt 6   schnell, protzig, spaßig?Die Section ist bei allen Rennspielen identisch. Doch die Streckenführung ist wirklich unschön. So können einerseits Autos weg gecrasht werden, anderseits aber auch nicht.

 

Grafik & Sound:

An der Grafik gibt es nichts auszusetzen. Sie ist detailgetreu und voller Feinheiten. Doch soundtechnisch kann noch einiges aufgeholt werden, denn so hört sich der
Rennsound irgendwie immer ähnlich beziehungsweise gleich an.

 

Die Realistik:

Asphalt6 Adrenaline 300x200 Asphalt 6   schnell, protzig, spaßig?Das war noch nie Gamelofts Stärke. Denn auch dieses Mal hat dieses Spiel rein gar nichts an Realismus. Dadurch leidet der Spielspaß aber nur mäßig. Sehr schade.

 

 

 

Das Preis-Leistungsverhältnis:


Zum Vorgänger hat sich nicht viel verändert. Das Spielprinzip ist zugunsten des Spielspaßes mit tollen neuen Events versehen, doch markante Unterschiede gibt es in dieser Rennsimulation nicht.

Die Spieldauer beträgt zwischen 10 und 15 Stunden – auch hier im Vergleich zu Asphalt 5 eine Veränderung.

 

Fazit: Lohnenswert nur, wenn man den Vorgänger nicht besitzt. Für über 1,59 Euro wäre diese App nicht gerechtfertigt. Dafür fehlt einfach was.
Auf jeden Fall würde ein realistischere Gameplay einiges verändern.

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