Mit djay zum Star-DJ?

Philipp Biel | 02.05.2011 | 19:10 Uhr

Ein Mischpult auf dem iPhone klingt ziemlich unrealistisch. Und die Frage stellt sich: Muss man sich auf einem 3,5 Zoll großen Bildschirm die Finger wund scratchen? Blödes Gedrücke oder professionelles Mixen ? Fragen wie diese wollen wir in diesem Review beantworten.

 

Die Übersicht:

djay App Icon Mit djay zum Star DJ? Anfangs hat man 2 Decks, die man jeweils mit Lieder füllen kann. Mit verschiedenen Funktionen, aber leider keinen Effekten.

Das Design lässt für Laien keine Fragen offen. Es ist klar, wie man alle Funktionen bedient, geschweige denn ein Lied hinzufügt. Binnen weniger Minuten lassen sich somit die ersten Lieder (erfolgreich) vermischen.

 


 

Die Funktionen:

Wie bei einem typischen Mischpult üblich, gibt es (2) Decks, einen  Pitch-Bend, verschiedene Regler für zum Beispiel Tempo und Mixer, Loops, die Synchronisierung, eine Auto-Mixfunktion,  Equalizer und die wichtigste Funktion: das Vorhören. Ohne Vorhören würde das Mixen, sowie die App einfach nur sinnlos sein.

 

 

Das Mischen:

Der Start gelingt dank Vorerfahrung mit einem richtigen Mischpult sehr gut. Doch für Anfänger scheint der erste, zweite und dritte Remix eher als Abenteuer. Als Tipp voraus sollte man sich schlau machen, wie die Übergänge, Effekte und so weiter gut gelingen. Ansonsten können dank Vorhör-Funktion und Synchronisation gute Mixe entstehen, die man übrigens auch auf den PC laden kann.

 

djay kurze Loops 300x200 Mit djay zum Star DJ?Fazit: Für das derzeitige Angebot von 0,79 Euro kann man nicht meckern. Wer sich eventuell eine DJ-Karriere vorstellt, der kann sich mit den ersten ” Fremdwörtern ” anfreunden und kleine, wichtige Regeln lernen. Aber ein großes Equipment wie bei großen DJ-Programmen darf man sich auf keinen Fall als Standard setzen. Diese App ist eher für den kleinen Spaß geeignet, wobei manche Rezensionsschreiber behaupten, sie seien DJs und würden mit der iPad(!)-Version in Clubs auftreten. Diese kostet aber satte 15,99 Euro.

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