Finanztest: MoneyBook oder Meine Ausgaben?
Philipp Biel | 25.04.2011 | 14:28 UhrDen Überblick über seine Finanzen zu behalten ist nicht gerade einfach. Aber dafür gibt es dutzende Apps, die zum Planen des Geld beitragen soll. Dazu gehören zum Beispiel auch MoneyBook und Meine Ausgaben. Was die beiden Apps können – jetzt im Check.
Der erste Eindruck:
Der erste Eindruck dieser
App ist realtiv gut. Das Design ist sehr anschaulich gelöst und neue Transaktionen sind leicht anzulegen. Zugegeben muss man sich einer gewissen Gewöhnungszeit abfinden, um diese App zu verstehen und anzuwenden.
So ist es am Start möglich, sowohl neue (Zahlungs-)Kategorien anzulegen als auch Transaktionen durchzuführen, die das Geld erhöhen oder reduzieren. Anfangs missverständlich, später verständlich Eine übersichtliche Skala lässt wissen, wie viel Spielraum sich zwischen den Finanzen befindet. Sehr angenehm für das Auge.
Die Funktionen:
Es gibt wie oben bereits erwähnt eine Transaktionsfunktion. Dabei kann man einstellen, ob es sich um eine wiederholende Einnahme/Ausgabe handelt oder es sich um eine einmalige Transaktion handelt. Der Reiter “Transaktionen” zeigt die
Bilanz zwischen Einnahmen und Ausgaben.
Mit einer Hand voll Einstellungen kann zum Beispiel der Budget Modus aktiviert- oder ein Passwort angelegt werden.
Fazit:
MoneyBook ist sehr praktisch, insofern man einen dynamischen Haushalt führt. Aber auch zur Planung des eigenen Unternehmens kann MoneyBook eine Bereicherung sein. Dabei spielt es keine Rolle ob groß oder klein.
Eher fraglich ist die Bemühung, diese App immer auf den neusten Stand halten zu wollen, sprich bei jeder Ausgabe MoneyBook zu aktivieren und zu notieren.
Die Anwendung und Verarbeitung ist auf jeden Fall sehr gut! Noch mehr Funktionen wären aber wünschenswert.
Hier im App Store laden.
Meine Ausgaben: 1,59 €
Der erster Eindruck:
Der erste Eindruck ist durchwachsen. Es scheint sich um eine App mit vielen Funktionen zu handeln, aber mit weniger grafischen Veranschaulichungen. Beim näherem Betrachten wird dieses Vorurteil jedoch nicht bestätigt. Es ist ungefähr auf demselben Niveau wie das von MoneyBook. Zu beachten: Preislich gesehen ist Meine Ausgaben auch auf einem anderen Niveau. Die wichtigsten Kategorien sind vorhanden und ersparen eine Menge Eintipparbeit. Auch erste Eingaben lassen sich dank Vorkenntnissen schnell vollziehen. Dazu gehört auch das Korrigieren der vergangenen Transaktionen.
Die Funktionen:
Im Grunde genommen ist Meine Ausgaben dasselbe wie MoneyBook. – Nur in einem anderem Design. Man kann verschiedene Transaktionen verwenden, wiederholende Einnahmen beziehungsweise Ausgaben tätigen und so weiter. Im Wesentlichen besteht solch’ ein Planer aus der Einnahme, also zum Beispiel dem Gehalt und den Ausgaben wie dem derzeit extrem teuren Benzin. Wiederholende Transaktionen die zum Beispiel jeden Tag oder jede Woche getätigt werden, können bei Meine Ausgaben sehr dynamisch festgehalten werden. Somit kann wie oben bereits angesprochen, der Benzin automatisch jede Woche um beispielsweise 30 Euro reduziert werden.- Vorteil gegenüber MoneyBook!
Leider ist die Veranschaulichung der Bilanz nicht sehr gut gelungen. Das wichtigste steht leider in grauen Zahlen, anstatt im satten Grün- bzw. Rotton.
Durch zusätzliche Einstellungen können beispielweise die Daten exportiert werden. Aber auch eine Backupfunktion und vieles mehr lassen sich in Meine Ausgaben einstellen.
Fazit: Für den Preis von 1,59 Euro ist Meine Ausgaben eine preisgünstige Anschaffung. Es sind viele Funktionen vorhanden, aber der gewisse grafische Aufwand fehlt ein wenig. Den Überblick kann man sehr gut beibehalten. Zwar sind sehr wenig Einnahme-Kategorien vorhanden, was ein wenig Aufwand fordert, aber dies ist zu entschuldigen, da man meistens einen Grundgehalt hat und Geld ausgibt anstatt einnimmt.
Dennoch ist es eine sehr gute App – keine Frage. Nur die Veranschaulichung und eine benutzerfreundliche Oberfläche fehlt – schade!
Hier im App Store laden.
Welche App ist die Beste?
Also wer etwas günstiges sucht, der kann auf Meine Ausgaben zugreifen. Aber der Gewinner und die bessere App ist MoneyBook, dank verschiedener Veranschaulichungen und tollen Grafiken.
Doch generell sind beide Apps identisch, nur kleine Merkmale im Bereich der optischen Darstellungen unterscheiden diese Apps voneinerander.
Langes Gerede, kurzer Sinn: Beiden haben ungefähr gleiche Funktionen, nur das MoneyBook übersichtlicher und oberflächenfreundlicher gestaltet ist.
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Florian Arbmann








