Das Kriegsszenario Brothers in Arms 2: Global Front im Test
Philipp Biel | 06.04.2011 | 18:03 UhrIn unserem großen Review der Egoshooter darf auch Brothers in Arms 2 nicht fehlen. Der Egoshooter, welcher zur Zeit des zweiten Weltkrieg spielt, ist einer der beliebtesten Egoshooter im App Store geworden. Ob es sich lohnt für 3,99 € zuzuschlagen, jetzt im Check.
Der Start:
Mit 258 MB liegt dieser Egoshooter wohl im Mittelfeld der “Ballerspielapps”. Wie von Gameloft gewohnt, wird der Start mit einem Einführungsvideo gestaltet. Danach wird man im Laufe der ersten Mission mit der Steuerung und den Waffen bekannt gemacht. Die Grafik und das Umfeld ist anfangs leicht ungewohnt, da diese App eher weniger der Modern Combat-Reihe ähnelt.
Die Steuerung:
Generell kann gegen die Steuerung nichts ausgesetzt werden. Doch in manchen Fällen reagiert das Steuerkreuz erst nach mehreren Versuchen. Wirklich sehr ärgerlich. Natürlich kann auch mit dem Gyrokernsensor gespielt werden. Doch generell ist dies nicht empfehlen, da die Bewegungen sehr ungenau und unpräzise sind.
Sehr toll ist der Einbau der Nahkampffunktion. Sobald ein Gegner zu nahe kommt, muss man das iPhone schnell nach vorne und hinten schütteln und der Angreifer wird niedergeschlagen – vorausgesetzt man war schnell genug.
Das Spielprinzip:
Das Spielprinzip an sich ist immer gleich. Doch nicht wie zum Beispiel bei Modern Combat, wo nur einzelne Gegner eliminiert werden müssen und man meist auf sich alleine gestellt ist, muss hier mit einer großen Angriffswelle gerechnet werden, die sich auf einen bestimmten Zeitraum verteilt. Ansonsten steht bei Brothers in Arms 2: Global Front nicht so sehr die Mission im Mittelpunkt, eher das “nackte Überleben”…
Die Waffen:
Am Anfang spielt man mit eher weniger Waffen. Die Standartwaffe mit unendlich Munition ist sehr nervig zu bedienen. Kaum drückt man auf den Abzug und
schon ist das Magazin leer. Sehr schade! Auch im weiteren Verlauf lernt stehen vorerst keine weiteren Waffen zur Verfügung.
Laut Gameloft soll es einen Vielzahl an Waffen geben. Darunter Bazookas, Scharfschützengewehre, Maschinengewehre und Flammenwerfer.
Grafik & Sound:
Die Grafik ist in Ordnung. Die Landschaften sind eher ungewohnt aber durchaus detailreich. Bei Panzereinschlägen reagiert die Grafik sofort und lässt
den Bildschirm ruckeln. Auch der Sound passt sich diesem an. Man hört ein typisches Pfeifen.
Die Spieldauer:
Beim Testen schien es nicht so, dass bereits nach wenigen Stunden diese App durchgespielt ist. Der Schwierigkeitsgrad lag dabei auf Normal. Dazu stirbt man im Vergleich relativ häufig, was die Spielstunden zusätzlich verlängerten. Schätzungsweise kann auf jeden Fall über 9 Stunden an dieser App gedaddelt werden.
Der Spielspaß:
Da der Fokus eher auf Kriegsszenarien, als auf Waffen liegt, macht diese App im Vergleich zu anderen Egoshootern weniger Spaß. Aber das ist von Typ zu Typ unterschiedlich. Wer es mag, sich nie “ausruhen” zu können, der liegt bei der Wahl Brothers in Arms 2 zu kaufen, richtig.
Fazit: Im Vergleich zum Vorgänger ist wirklich viel passiert. Auch der Spielspaß ist immens höher, als der beim Vorgänger. Da dies kein klassischer Egoshooter ist und es nur wenige Waffen zur Auswahl gibt, macht es eher dennoch mäßig Spaß, doch für 3,99 € auf jeden Fall in Ordnung. Wer Kriegsszenarien wie beim zweiten Weltkrieg mag, der kann sich mit dieser Egoshooter-App durchaus anfreunden.
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