Apple hilft Erdbebenopfern in Japan

Justin Paterson | 16.03.2011 | 15:31 Uhr

Apple zeigt sich äußert großzügig gegenüber den japanischen Bürgern. Nicht nur Spendenaktionen seitens Apple finden statt, sondern Apple hilft auch selber mit. Kevin Rose, ein amerikanischer Blogger, veröffentlichte die E-Mail eines Apple Store Mitarbeiters aus Tokio. In dieser Mail beschreibt der Mitarbeiter die Situation in einem der beiden Apple Store’s in Tokio.

Beschreibt wird, wie man sich um Mitarbeiter, Manager und anwesende Kunden kümmert. Dabei spielt das kostenfreie Wi-Fi-Netz von Apple eine sehr große Rolle. In Japan sind zwar Wi-Fi-Netze keine Mangelware, allerdings sind die Meisten kostenpflichtig. Hierbei ist Apple einer der Wenigen, die in Tokio eine freie Wi-Fi Nutzung bereitstellen. Auch nach Ladenschluss ließ Apple aufgrund der Notlage das Wi-Fi Netz online.

apple store ginza tokyo e1300216553896 Apple hilft Erdbebenopfern in Japan

Selbst während des Erdbebens blieb der Apple Store geöffnet. Man schickte Angestellte sowie Kunden herunter ins Erdgeschoss, wo sie unter den stabilen Tischen von Apple Schutz fanden. Über Ustream wurden die Neuigkeiten und die Folgen zum Erdbeben übertragen.

Das Unternehmen genehmigte den Anwesenden die Benutzung der Telefone und Mac’s, um Verwandte und Angehörige zu erreichen. Des Weiteren verteilten sie Verlängerungskabel, damit Betroffene ihre Mobiltelefone aufladen konnten.

Für die Angestellten gab es dann eine erfreuliche Nachricht. Diese durften mit der Familie in dem fünfstöckigen Apple Store übernachten. Auch für die Verpflegung kam Apple auf.

Aber auch andere Unternehmen haben direkte Hilfe angeboten. Skype leistete ebenfalls mit Partnern schnelle Hilfe. Sie sorgten dafür, dass mehr als 5000 Hotspots in Japan zeitweise kostenlos wurden und die Menschen so ihre Angehörige erreichen konnten. Zusätzlich konnten Betroffene einen Gutschein von Skype anfordern, der für 25 Minuten Gesprächsdauer via Skype ausreichte.

>