iPod als Steuerkonsole für Elektroautos und Scooters
Philipp Biel | 23.09.2010 | 06:21 Uhr
Schon lange versuchen Autohersteller Elektroautos herzustellen und diese für den Alltag tauglich zu machen. Aber dies betrifft auch kleinere Fahrzeuge, so stellen Mini und Smart auf dem Pariser Salon einen elektrischen Roller vor. Doch auch Daimler / Mercedes sind mit von der Partie und stellen einen ganz speziellen Scooter vor, denn zum Fahren braucht man einen iPod touch oder ein iPhone.
Beide vorgestellten Roller haben somit keinen normalen Tacho mehr, sondern setzten auf ein im Lenker integriertes iPhone, das als Bordcomputer, Navigationssystem und Music-Player genutzt werden kann. Smart überragt aber doch leicht: Vorne und hinten sind LED-Leuchten verbaut und verringern den Stromverbrauch somit erheblich. Ein ABS, sowie ein Airbag und die elektronischen Überwachung des toten Winkels verbessern die allgemeine Sicherheit im Straßenverkehr erheblich.
Somit wird das E-Geschäft nicht etablierten Anbietern wie Peugeot oder Piaggio überlassen, denn Smart und Mini treten an. “Mit dem einspurigen E-Scooter kann Smart neues Wachstumspotential erschließen”, sagt Daimler-Sprecherin Eva Wiese. Außerdem ließen sich mit Rollern, die man ab 16 Jahren fahren darf, junge Menschen erreichen, noch bevor diese den Autoführerschein besitzen.
Dazu kommt noch das E-Roller große Vorteile gegenüber den E-Autos haben, denn die Ingenieure müssen sich weder über eine zu geringe Reichweite noch über schwere Akkus den Kopf zerbrechen. Denn das E-Scooter-Konzept gilt als weitgehend ausgereift, so sollen in China bereits mehrere Millionen von E-Fahrzeugen im Straßenverkehr zum Einsatz kommen.








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