Apples Arbeit an User-Identifikation
Denise | 24.08.2010 | 22:20 Uhr

Veröffentlichungen des United States Patent and Trademark Office (Patent- und Markenamt der USA) zufolge will Apple nun eine ganz neue Art der Identifikation von Usern beantragen, welches die Erkennung von Stimme, Gesicht und Herzschlag beinhalten soll.
Ergo soll dies eine Art Passwort sein, welches dann das iOS-Device sowohl entsperrt als auch die privaten Daten und Einstellungen lädt (Apps, Bilder, Musik, Videos etc.).
Sollte allerdings der Fall eintreten und eine fremde Person versucht, das Gerät zu unlocken, wird der Besitzer z.B. per Anruf, Kurznachricht oder Email darauf hingewiesen. Das Gerät kann die Daten dann sogar auf MobileMe sichern, sodass diese “ohne Bedenken” vom Device gelöscht werden können.
Aber Vorsicht! Apple-”untypische” Anwendungen wie z.B. Jailbreak, Unlock oder auch einfach das Entfernen der Simkarte, können diese Sicherheitsvorkehrungen ebenfalls auslösen!
Doch diese neue Art von Passwort ist nicht neu; das Wall Street Journal berichtete bereits im Januar – vor der Präsentation des iPad – dass der Prototyp mit einer Front-Kamera ausgestattet gewesen sein soll, damit dieses oben genannte Sicherheitsmaßnahmen unterstützen könne, aber auch gleichzeitig Verwendung von mehreren Benutzerkonten wie z.B. in einer Familie ermögliche, ohne, dass die Löschung von Daten ausgelöst werde.
Da aber Letzteres nicht einmal ermöglicht wurde, also nur ein Benutzerkonto verwendet werden kann, gerät die Familientauglichkeit des iPad in Kritik.





