Bestechung? Apple Manager verhaftet
Justin Paterson | 15.08.2010 | 19:55 Uhr
Vor kurzem war Paul Shin Devine noch der “Senio Operation”-Manager der asiatischen iPod-Abteilung von Apple. Doch jetzt wurde er wegen Verdacht auf Bestechlichkeit gefeuert.
Paul Shin Devine ist 37 Jahre alt und soll mehrere Geldzahlungen angenommen haben sowie dafür geheime Informationen über die nächste iPod-Generation weitergegeben und verbreitet haben.
Dies soll für die Konkurrenz von Apple eine bessere Ausgangsposition bei Verhandlungen mit Apple erbracht haben.
Insgesamt soll Devine über eine Million US-Dollar an dieser Bestechung verdient haben. Diese soll er anschließend auf mehreren Konten in China, Taiwan, Südkorea und Singapur verteilt haben, sodass niemand Verdacht schöpfen könne.
Laut momentan immer noch laufenden Ermittlungen des FBI und der US-amerikanischen Bundessteuerbehörde kam es dann vergangenen Freitag zu der Verhaftung von Devine. Wie ihr ja sicherlich wisst, sind in der letzten Zeit vermehrt Informationen über die nächsten iPod-Modelle aufgetaucht. Auch hier soll Devine seine Finger mit im Spiel gehabt haben. 4
Nun geht diese ganze Geschichte vor Gericht, wo er sich gegen diese schwerwiegende Anschuldigung stellen muss. Die Verhandlung soll am morgigen Montag am Nothern District Court in San Jose, Kalifornien stattfinden.
Aber auch Apple hat sich zu dieser Sache geäußert. Hier ist die Stellungnahme von Apple Sprecher Steve Downling zu diesem Fall:
“Apple ist den höchsten ethischen Standards verpflichtet. Wir haben Null-Toleranz für unehrliches Verhalten innerhalb oder außerhalb unseres Unternehmens.“
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