Das WePad: iPad-Konkurrent aus Deutschland?
Justin Paterson | 21.03.2010 | 01:27 UhrNachdem Apple das iPad vorgestellt hat, versucht jeder sein eigenes Tablet nach dem Vorbild vom iPad zu bauen. Bald soll es nach den Wünschen der Neofonie GmbH auch ein Tablet aus Deutschland geben.
Natürlich denken von euch jetzt sicherlich viele, dass dies ein schlechter Scherz ist. Die Firma ist weitgehend unbekannt, nur Eingeweihte dürften deren Suchmaschine WeFind kennen. Außerdem ist auf der ohnehin etwas leeren Homepage der Firma kein Wort über das WePad zu lesen.
Nach den Aussage von Valerie Grund, Pressesprecherin von Neofonie, liegt das aber daran, dass die Seite gerade vollständig überarbeitet wird. Ganz anders sieht es bei Facebook aus. Auf dem WePad-Profil der Firma Neofonie findet man abgesehen von drei schicken Pressebildern tatsächlich Informationen und sogar Fotos, die den Prototypen mit einer hübschen jungen Dame zeigen. Außerdem kann man ein zweiseitiges Informationsdokument herunterladen, das die wichtigsten technischen Spezifikationen verrät.
Ein weiterer Vorteil gegenüber dem iPad: Das WePad soll Flash vollständig unterstützen. Damit können Internet-Seiten wie am PC oder Mac genutzt werden. Als eBook-Reader ist das WePad ebenfalls gedacht, es unterstützt alle herkömmlichen Formate und zusätzlich einen Premium-Dienst namens WeBook.
Das Betriebssystem des WePads kommt ein Linux-Derivat zum Einsatz, auf dem das Android und eine eigene Nutzeroberfläche aufgesetzt sind. Neofonie verspricht sogar einen problemlosen Zugang zum Android Market, auch wenn die dortigen Apps nicht für die hohe Auflösung des WePad gedacht sind. Allerdings wird es auch spezielle Apps für das Tablet von Neofonie geben, die auch auf Adobe Air zurückgreifen.
Aber noch interessanter hört sich aber die Möglichkeit an, über die Software WeMagazine Zeitungen und Magazine auf das Display zu zaubern, als ob man eine interaktive Zeitung in den Händen hält. Um den Käufern eine große Auswahl zu bieten, ist die Firma nach Aussage des Geschäftsführers in Verhandlungen mit mehreren Verlagen. Vorbestellungen sollen noch im April und vermutlich vor dem iPad möglich sein um Konkurenz für Apple zu bieten, auch die Auslieferung der ersten Serienmodelle mit Magnesium-Gehäuse und kratzfester Glasfront könnte noch vor der des Apple-iPads klappen. Laut Neofonie sollen die Preise des Wepads deutlich niedriger sein, als die der Apple-Konkurrenz, so Hoffer von Ankershoffen.
Wir können uns also überraschen lassen wie sich der Markt so entwickelt und wir werden euch natürlich auf den laufenden halten.
-2010 on appleunity.de by Justin Paterson, Philipp Biel









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