Kaufentscheidung iPad: Kaufen oder ignorieren?

Maximilian Mehl | 18.03.2010 | 03:33 Uhr

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Kurz vor dem Verkaufsstart Ende März schlägt Apples iPad mächtige Wellen. Wie gut ist es wirklich? Sofort kaufen oder erstmal abwarten? Jason Snell ein Mitarbeiter der US-Zeitschrift Macworld hatte die Gelegenheit, das iPad vorab eine Stunde lang auszuprobieren. Hier sein Bericht und sein vorläufiges Fazit.

Wie fühlt es sich an?

Gleich vorab – es stimmt, das iPad fühlt sich tatsächlich an wie ein überdimensioniertes iPhone. Das wird gleich beim ersten Anfassen klar. Es hat einen Rücken aus Aluminium. Die Rückseite ist leicht geschwungen. Aber insgesamt fällt es wesentlich größer als das iPhone aus.

Das Display stellt eine Auflösung von 1024 mal 768 Pixel dar. Das entspricht dem Seitenverhältnis 4:3, das auf TV-Geräten gebräuchlich war – bevor die Geräte zu flachen HD-Flundern mutierten.

Auf einem 4:3-Screen erscheinen die heute gebräuchlichen Breitbild-Videos mit schwarzen Balken oben und unten. Der Sinn dieses Formats wird erst klar, wenn man das iPad einmal selbst in den Händen hält. 16:9 würde ein in die Länge gezogenes Gerät ergeben.

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Das iPad hingegen fühlt sich perfekt ausbalanciert an.

Der relativ große Rahmen, der beim ersten Blick verwundert, ist dazu da, das iPad festzuhalten, ohne dass man versehentlich mit dem Daumen auf dem Touchscreen landet – eine schlaue Lösung. Mit 680 Gramm ist das iPad doppelt so schwer wie Amazons Kindle 2.

Größer ist es auch. Da fragt man sich, ob es auch bequem ist, das iPad längere Zeit mit nur einer Hand zu halten, zum Beispiel im Bus oder Zug. In der relativ kurzen Zeit, in der wir es ausprobieren, fühlt es sich eher leicht und dünn an, wenn man seine Größe bedenkt.

Die grafische Darstellung der iPad-Apps ist beeindruckend. Die Apps Kalender und Kontakte wirken, als würde man echte Gegenstände anschauen – einen Terminplaner oder ein Adressbuch.

ipad2 215x300 Kaufentscheidung iPad: Kaufen oder ignorieren?Auf dem iPad hat die neue App iBooks ihre Premiere: Die Kombination aus E-Book-Reader und virtuellem Buchladen ist Apples Antwort auf den Kindle von Amazon und andere E-Book-Reader. Mit iBooks kann man Bücher kaufen und auf das iPad herunterladen. Durch Schattierungen wirken die Seiten leicht zum Buchrücken gebogen – fast wie im wirklichen Leben.

FAZIT: iPad kaufen oder nicht?

Weniger als eine Stunde mit einem Vorserienmodell ist nicht genug Zeit, um sich ein fundiertes finales Urteil zu erlauben. Das iPad sieht aber gut aus, es hat einen hellen und brillanten Bildschirm, die iPad-Apps sind beeindruckend und eine externe Tastatur ist ein interessanter Neuzugang in der Welt des iPhone-OS. Ist das iPad ein Gadget, das man haben muss? Wir sagen definitiv ja! Wir würden es gern länger zu Hause auf dem Sofa ausprobieren, am liebsten sofort.

- 2010 on iSn0w.de by Maximilian Mehl, Philipp Biel

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