Smartphones verstopfen die Netze
Philipp Biel | 15.02.2010 | 00:48 Uhr
Die Verkaufserfolge der Smartphone-Hersteller, unter anderem Apple mit dem iPhone, bringen die Mobilfunkanbieter ins Schwitzen. Da immer mehr Kunden zu Geräten wie Blackberry, Palm Pre oder das iPhone greifen, drohen die Netze bald unter der Datenlast zusammenzubrechen.
Nötig seien mehr weitere Masten, Funkzellen und auch die engere Zusammenarbeit mit Wifi-Anbietern.
Sollten die Mobilfunkkonzerne ihr Netz nicht weiter ausbauen, könnte das komplette Handynetz wegen verstopfter Datennetze leiden, behauptete Lazaridis. So hat O2 letztens 30 Mio. Pfund in sein Londoner Netz investiert und 200 weitere Masten aufstellen lassen.
Außerdem sieht Lazaridis kein Ende beim Smartphone-Hype. Ende 2009 ist der Markt mit Smartphones, mit denen man außer telefonieren auch noch im Web surfen oder E-Mails schreiben kann, weltweit um 39 Prozent gewachsen. Sodass in naher Zukunft wohl alle auf ein Smartphone umsteigen werden.
Lazaridis geht außerdem davon aus, dass sich der Trend in den nächsten Jahren noch verstärkern wird.
Hoffen wir mal, dass die Netzbetreiber früh genug einlenken und wir nicht bald auf das mobile Telefonieren verzichten müssen.
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